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Teil 2
II. 1800 bis 1820
In den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erfolgte unter dem Regiment von König Friedrich die Neugliederung des wesentlich vergrößerten Königreichs Württemberg.
1. Die Verordnung von 1807: Oberamt Freudenstadt
Mit der königlichen Verordnung vom 2. Mai 1807 wurden die drei Oberämter zum Oberamt Freudenstadt vereint.
Zu diesem neuen Oberamt Freudenstadt gehörten (Reihenfolge des Manifests):
- Freudenstadt
- Aach
- Baiersbronn mit Buhlbach
- Benzingen (d.h. Benzinger Höfe)
- Besenfeld mit Urnagold
- Bössingen
- Christophstal
- Cresbach
- Dietersweiler
- Dornstetten
- Durrweiler
- Erzgrube
- Friedrichstal
- Glatten mit Niederhofen
- Grüntal mit Frutenhof
- Hallwangen
- Herzogsweiler
- Heselbach
- Hörschweiler
- Huzenbach
- Igelsberg
- Kälbersbronn
- Kniebis
- Lauterbad
- Neuneck
- Neunuifra
- Oberiflingen
- Obermusbach
- Oberwaldach
- Pfalzgrafenweiler
- Reichenbach
- Röt
- Schönegründ
- Schönmünz
- Schönmünzach
- Schopfloch
- Schwarzenberg
- Sulzbach
- Tonbach
- Tumlingen
- Unteriflingen
- Untermusbach
- Unterwaldach mit Vörenbach
- Versperweiler
- Wittlensweiler
2. 1810
Nach dem Kgl. Manifest vom 27. Oktober 1810 betr. Neueinteilung des Königreichs Württemberg wurde das Oberamt Freudenstadt zur III. Landvogtei Schwarzwald geschlagen, die ihren Sitz in Calw hatte.
Diese Verordnung machte dem Oberamt Altensteig ein Ende, dessen Gemeinden der Mehrzahl nach zu dem neuen Oberamt Nagold kamen; ebenso dem Klosteramt Alpirsbach, dessen Gemeinden zum Teil dem Oberamt Freudenstadt, zum Teil dem neugeschaffenen Oberamt Oberndorf zugewiesen wurden; auch hörte das Klosteramt Bebenhausen auf zu bestehen.
Das Oberamt Freudenstadt verlor bei dieser Neuregelung eine Gemeinde: Neuneck wurde an das Oberamt Sulz abgegeben. Von dem Oberamt Alpirsbach kamen vier Gemeinden zu Freudenstadt: Lombach mit Ursental, Loßburg mit Büchenberg und Oedenwald, Rodt, Wittendorf mit Oberbrändi. Ferner erhielt Freudenstadt fünf Gemeinden von dem aufgelösten Oberamt Altensteig: Edelweiler, Göttelfingen, Grömbach, Hochdorf mit Schernbach, Wörnersberg.
Vom Klosteramt Alpirsbach kamen zum neugebildeten Oberamt Oberndorf nicht nur Alpirsbach, Ober- und Unter-Ehlenbogen, Reutin und Rötenbach, sondern auch Reinerzau und Schömberg.
| Gemeinde |
Oberamt |
neues OA |
| Neuneck |
Freudenstadt |
Sulz |
| Lombach mit Ursental |
Alpirsbach |
Freudenstadt |
| Loßburg mit Büchenberg und Oedenwald |
Alpirsbach |
Freudenstadt |
| Rodt |
Alpirsbach |
Freudenstadt |
| Wittendorf mit Oberbrändi |
Alpirsbach |
Freudenstadt |
| Edelweiler |
Altensteig |
Freudenstadt |
| Göttelfingen |
Altensteig |
Freudenstadt |
| Grömbach |
Altensteig |
Freudenstadt |
| Hochdorf mit Schernbach |
Altensteig |
Freudenstadt |
| Wörnersberg |
Altensteig |
Freudenstadt |
| Alpirsbach |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Ober-Ehlenbogen |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Unter-Ehlenbogen |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Reuttin |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Rötenbach |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Reinerzau |
Alpirsbach |
Oberndorf |
| Schömberg |
Alpirsbach |
Oberndorf |
3. 1811/1812
Am 23. März 1811 wurden die Gemeinden Reinerzau mit Zwieselberg und Schömberg samt Steinwald und Hinterrötenberg an das Oberamt Freudenstadt abgegeben, und im Jahr 1812 kehrte auch Neuneck, aus dem Verband mit Sulz wieder gelöst, zu Freudenstadt zurück.
III. 1937/1938 - weiter mit Teil 3 zurück zu Teil 1
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